Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Sinem Senem Kesmez
Bismarckstraße 9
50672 Köln
AGB Stand: 20.01.2026
§ 1 Anwendungsbereich
Die vorliegenden AGB gelten für alle Leistungen und Angebote zwischen Sinem Senem Kesmez – Shinzo Hair („Anbieter“) und ihren Kunden („Kunde“). Sie gelten auch für alle zukünftigen Leistungen oder Angebote an den Kunden, selbst wenn sie nicht nochmals gesondert vereinbart werden.
Der Anbieter hat das Recht, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft einseitig zu ändern und/oder zu ergänzen, soweit dies zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist. Der Kunde wird bei Anpassung dieser AGB über die beabsichtigten Änderungen bzw. Ergänzungen mit angemessener Ankündigungsfrist vorab informiert. Widerspricht der Kunde der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb von zwei Wochen nach der Benachrichtigung (die „Widerspruchsfrist“), gelten die geänderten AGB als vom Kunden angenommen. Der Anbieter wird in seiner Benachrichtigung auf das Widerspruchsrecht und die Bedeutung der Widerspruchsfrist hinweisen. Im Falle eines Widerspruchs kann der Kunde die Nutzung nach der bisherigen Fassung der AGB fortsetzen.
Treffen die Parteien von diesen AGB abweichende Vereinbarungen, so gehen diese den Regelungen der AGB vor. Abweichende Vereinbarungen, die nach Vertragsschluss getroffen werden, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform.
§ 2 Leistungspflichten des Anbieters
2.1 Der Anbieter erbringt Leistungen im Bereich der Friseur- und Beauty-Dienstleistungen, insbesondere Haarschnitte, Farb- und Blondierbehandlungen, Strähnen- und Balayage-Techniken, Haarverlängerungen und -verdichtungen, Haar- und Kopfhautbehandlungen sowie kosmetische Zusatzleistungen. Darüber hinaus bietet der Anbieter den Verkauf von Haar- und Pflegeprodukten an.
2.2 Der Anbieter ist berechtigt, dem Kunden geschuldete Leistungen auch von (externen) Erfüllungsgehilfen erbringen zu lassen.
2.3 Die technische Umsetzbarkeit von Farb-, Blondier- oder Strukturveränderungen hängt maßgeblich vom individuellen Haarzustand des Kunden ab. Der Salon schuldet daher, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, keinen bestimmten Behandlungserfolg, sondern eine fachgerechte, dem Stand der Technik entsprechende Dienstleistung. Insbesondere übernimmt der Salon keine Gewähr dafür, dass ein bestimmtes Wunschfarbziel in einer einzigen Behandlung erreicht werden kann.
2.4 Sofern die Parteien feststellen, dass Leistungen des Anbieters erbracht werden sollen, die über das vereinbarte Leistungsspektrum hinaus gehen, sind diese separat nach einem durch den Anbieter festzulegenden Stundensatz zu vergüten. Im Zweifel gilt ein marktüblicher Stundensatz als vereinbart.
2.5 Die im Online-Buchungssystem angegebenen Dienstleistungszeiten sind Orientierungshilfen. Sie können kundenspezifisch abweichen.
§ 3 Pflichten des Kunden
3.1 Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche für die geplante Behandlung relevanten vorvertraglichen Angaben sowie Behandlungsformulare vollständig und wahrheitsgemäß auszufüllen. Dazu zählen insbesondere Informationen über Allergien und Unverträglichkeiten, frühere oder aktuelle chemische Haarbehandlungen (z. B. Henna, Heimfärbungen), Medikamenteneinnahmen sowie den aktuellen Haar- und Kopfhautzustand.
3.2 Unterlässt der Kunde diese erforderliche Angaben oder macht er unzutreffende Angaben, und muss die Behandlung deshalb abgebrochen oder kann das gewünschte Ergebnis nicht erreicht werden, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der vereinbarten Vergütung; etwaige Nachbesserungsansprüche entfallen.
3.3 Der Anbieter ist berechtigt, kritische Behandlungen abzulehnen, sofern Risiken nicht verantwortbar erscheinen (Gesundheit, Haarschädigung, Chemiekompatibilität).
3.4 Der Kunde hat pünktlich zu erscheinen. Erscheint der Kunde mehr als 10 Minuten verspätet, kann der Salon die Leistung zeitlich kürzen, wenn die Verspätung zu Folgetermin-Verzögerungen führt, oder den Termin stornieren und Ausfallentschädigung gemäß § 6 verlangen. Der Anbieter empfiehlt, etwa 15 bis 30 Minuten vor Beginn des Termins zu erscheinen, um erforderliche Vorbereitungsmaßnahmen durchführen zu können.
3.5 Verspätet sich der Anbieter, sind bis zu 30 Minuten Wartezeit zumutbar, da es sich um betriebsbedingt nicht immer vorhersehbare Abläufe handelt (insbesondere variable Behandlungszeiten bei vorangehenden Dienstleistungen. Danach kann der Kunde kostenfrei neu terminieren; weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
3.6 Das Mitbringen und die Verwendung eigener Produkte – insbesondere Haarfarben oder chemischer Mittel – sind untersagt.
3.7 Das Mitbringen von Tieren bedarf der vorherigen ausdrücklichen Zustimmung.
§ 4 Zustandekommen von Verträgen
4.1 Die Präsentation der Leistungen auf der Website, in sozialen Netzwerken, in Werbeanzeigen und Broschüren stellt kein bindendes Angebot des Anbieters auf Abschluss eines Vertrags dar.
4.2 Der Vertragsschluss zwischen Anbieter und Kunde kann fernmündlich, schriftlich oder in Textform erfolgen.
4.3 Bei telefonischen oder digitalen Terminanfragen gibt der Kunde zunächst lediglich eine unverbindliche Anfrage ab. Der Anbieter unterbreitet daraufhin ein verbindliches Angebot mit den maßgeblichen Termin- und Leistungsdetails. Der Vertrag kommt mit der Textform-Bestätigung des Kunden (z. B. „Bestätigt“), mit Begleichung der Rechnung oder spätestens mit Wahrnehmung der Leistung vor Ort zustande.
4.4 Bei Online-Buchungen gibt der Kunde mit Abschluss des digitalen Buchungsvorgangs ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab. Der Vertrag kommt mit der Buchungs- bzw. Zahlungsbestätigung des Anbieters zustande, spätestens jedoch mit der Inanspruchnahme der Dienstleistung vor Ort.
§ 5 Zahlungsbedingungen
5.1 Die vom Anbieter angegebenen und mitgeteilten Preise sind verbindlich und verstehen sich jeweils brutto inkl. Mehrwertsteuer. Die Höhe der Vergütung bestimmt sich nach der zwischen den Parteien getroffenen Vereinbarung.
5.2 Die Vergütung ist grundsätzlich nach Abschluss der Dienstleistung im Salon fällig und kann dort in bar, per EC- bzw. Kreditkarte oder über PayPal beglichen werden. Der Anbieter ist berechtigt, Vorauszahlungen zu verlangen. Bei Online-Buchungen erfolgt die Zahlung grundsätzlich über den jeweils angebotenen Zahlungsdienstleister.
5.3 Ist der Kunde mit fälligen Zahlungen im Verzug, behält der Anbieter sich vor, weitere Leistungen bis zum Ausgleich des offenen Betrages nicht auszuführen.
§ 6 Terminabsagen, Nichterscheinen, Ausfallentschädigung
6.1 Vereinbarte Termine sind verbindlich und können bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin einmalig kostenfrei auf einen anderen verfügbaren Zeitpunkt verlegt werden.
6.2 Wird ein vereinbarter Termin nicht spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Zeitpunkt auf einen anderen verfügbaren Termin verlegt oder erscheint der Kunde nicht zum Termin, ist der Salon berechtigt, den vereinbarten Preis für die ausgefallene Dienstleistung als pauschalierten Schadensersatz zu verlangen, abzüglich ersparter Aufwendungen (insbesondere Material- und Energiekosten). Dem Kunden bleibt vorbehalten nachzuweisen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
§ 7 Beratung, technische Umsetzbarkeit und Vergütung bei Nichtdurchführbarkeit
7.1 Bei Leistungen, die eine vorherige fachliche Einschätzung erfordern (insbesondere Blondierungen, Farbveränderungen oder komplexe chemische Behandlungen), empfiehlt der Anbieter ausdrücklich, vorab einen Beratungstermin wahrzunehmen.
7.2 Bucht der Kunde eine solche Behandlung ohne vorherige Beratung, trägt er das Risiko, dass sein gewünschtes Ergebnis aufgrund des individuellen Haarzustands technisch nicht oder nicht ohne erhebliche Schädigungsgefahr umgesetzt werden kann. In diesem Fall kann die Behandlung ganz oder teilweise abgelehnt oder eine alternative Leistung angeboten werden.
7.3 Muss eine Behandlung aus den in Absatz 2 genannten Gründen abgebrochen oder verweigert werden, bleibt der Kunde zur Zahlung der vereinbarten Vergütung verpflichtet, abzüglich ersparter Material- und Energiekosten, da der Anbieter den gebuchten Zeitslot exklusiv freigehalten hat und ein Ausfallschaden entsteht. Dem Kunden bleibt vorbehalten nachzuweisen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
7.4 Eine Beratung vor Ort ist stets vorab nach der jeweils gültigen Preisliste zu vergüten, sofern kein direkter Folgetermin für die entsprechende Dienstleistung vereinbart wird. Bei anschließender Terminbuchung kann die Beratungsgebühr angerechnet werden.
§ 8 Haftung; Gewährleistung
8.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für einfache Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst möglich macht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf; in diesem Fall ist die Haftung jedoch auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt.
8.2 Der Anbieter ist berechtigt, bereits bestätigte Termine aus wichtigen Gründen zu verschieben oder abzusagen, wenn ihm die Leistungserbringung vorübergehend nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Wichtige Gründe liegen insbesondere vor bei erkranktem Personal, unvorhersehbaren Personalausfällen, technischen Störungen, höherer Gewalt oder sonstigen betrieblichen Umständen, die die ordnungsgemäße Leistungserbringung beeinträchtigen. Der Anbieter informiert den Kunden unverzüglich über eine notwendige Terminänderung und bietet einen zeitnahen Ersatztermin an. Schadensersatzansprüche des Kunden wegen einer solchen Verschiebung oder Absage sind ausgeschlossen, es sei denn, dem Anbieter fällt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last.
8.3 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
8.4 Gewährleistungsrechte sind insbesondere dann ausgeschlossen, wenn der Kunde Pflegeempfehlungen missachtet, die Leistung selbst verändert oder durch Dritte verändern ließ oder er wesentliche Angaben nach § 3 nicht gemacht hat.
§ 9 Schlussbestimmungen
9.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
9.2 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB einschließlich dieser Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder fehlenden Bestimmungen treten die jeweiligen gesetzlichen Regelungen.

